Honorar

Die Kanzlei berechnet ihr Honorar pauschal, nach Zeitaufwand oder (entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes) nach dem Gegenstands- bzw. Streitwert.

Pauschalhonorar

Für eine anwaltliche Erstberatung fällt ein Honorar in Höhe von 190,- € zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer an. Die Erstberatung umfasst üblicherweise die Aufnahme des Sachverhalts und die erstmalige mündliche oder schriftliche Erteilung eines Rechtsrats.

Ein Pauschalhonorar kann darüber hinaus in Einzelfällen vereinbart werden, wenn der Auftrag des Mandanten inhaltlich begrenzt und der Zeitaufwand für seine Bearbeitung überschaubar ist.

Zeithonorar

Das Zeithonorar der Kanzlei beträgt 200,00 € / Stunde, wobei der Zeitaufwand der Mandatsbearbeitung stets nach Minuten dokumentiert und berechnet wird. Ein Zeithonorar wird üblicherweise bei länger laufenden Beratungsmandaten und für die Erstellung / Gestaltung von Verträgen und Produktunterlagen vereinbart.

Honorar nach Gegenstands- / Streitwert

Gegenstands- bzw. Streitwert ist der Wert des im Rahmen einer außergerichtlichen bzw. gerichtlichen Auseinandersetzung vom Mandanten oder gegen den Mandanten erhobenen Anspruchs. Ist dieser Anspruch auf Zahlung von Geld oder Herausgabe eines geldwerten Vermögensgegenstandes gerichtet, entspricht der Gegenstands- bzw. Streitwert in der Regel dem Wert des Anspruchs. In nicht vermögensrechtlichen Angelegenheiten muss der Gegenstands- bzw. Streitwert geschätzt werden.

Das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz ordnet jedem Gegenstands- bzw. Streitwert eine bestimmte Gebühr (die einfache Gebühr) zu. Beträgt der Gegenstands- oder Streitwert zum Beispiel 10.000,00 €, beläuft sich die einfache Gebühr derzeit auf 558,00 € zzgl. MwSt.

Für seine Tätigkeiten erhält der Rechtsanwalt sodann einen bestimmten Gebührensatz. Tritt er einem gegen den Mandanten außergerichtlich erhobenen Anspruch zum Beispiel außergerichtlich entgegen, erhält es je nach Umfang und Schwierigkeit des Auftrags, der Bedeutung der Sache und den wirtschaftlichen Verhältnissen des Mandanten eine 0,5-fache bis 2,5-fache Gebühr. Bei einem Gegenstands- bzw. Streitwert von 10.000 € beträgt die Gebühr also 279,00 € bis 1.395,00 €, jeweils zzgl. MwSt.

Auslagen

Unabhängig von der Art des vereinbarten Honorars sind die bei der Mandatsbearbeitung anfallenden Auslagen zu ersetzen. Grundsätzlich wird bei jedem Mandat eine Pauschale für Entgelte für Post- und Telekommunikationsdienstleistungen in Höhe von 20% der anfallenden Gebühren, höchstens 20,00 € zzgl. MwSt., fällig. Bei Geschäftsreisen wird eine Pauschale von 0,30 € zzgl. MwSt. für jeden gefahrenen Kilometer berechnet. Zusätzlich fällt bei Geschäftsreisen ein Abwesenheitsgeld in Höhe von 25,00 € zzgl. MwSt. bis 70,00 € zzgl. MwSt. an.