Kanzlei für Kapitalanlage- und Kapitalmarktrecht

img_slide-man-window_01

Kanzlei für Kapitalanlage- und Kapitalmarktrecht

Unmittelbar an der Autobahn A5 begrüßen wir Sie in unserer Kanzlei für Kapitalanlage- und Kapitalmarktrecht.

Eine individuelle und persönliche Betreuung sowie jederzeitige Erreichbarkeit stehen für uns im Vordergrund. Gerne kommen wir für Beratungen und Besprechungen in Ihr Unternehmen, um Ihnen mit unserer Fachkompetenz zur Seite zu stehen. Für unsere Mandanten sind wir auch jederzeit telefonisch unter 07642/462 968 – 7 oder 0176/317 25 954, per Telefax unter 07642/462 968 – 8 und per E-Mail unter beratung.iuvaris@gmail.com erreichbar.

Juristische Beratung aus einer Hand

Durch spezielles Branchenwissen in den Rechtsgebieten, mit denen Sie als Anbieter und Vermittler von Kapitalanlagen oder institutionelle oder private Kapitalanleger konfrontiert werden, können wir Sie umfassend rechtlich beraten. Dies ermöglicht ein auf Dauer angelegtes Beratungsverhältnis und damit eine persönliche und an Ihren Vorstellungen und Bedürfnissen ausgerichtete Betreuung. Ihre Zufriedenheit begründet für uns die Grundlage einer vertrauensvollen Zusammenarbeit.

Rechtsanwalt

Rechtsanwalt Martin Sach, LL.M., ist die persönliche Betreuung seiner Mandanten wichtig…

Rechtsgebiete

    Kapitalmarktrecht
    KWG, KAGB, VermAnlG, GewO, FinVermV
    Erstellung von Verkaufsprospekten
    Beratungs- und Vermittlungsdokumentation
    Entwurf, Verhandlung und Abschluss von Anlage- und Vertirebsverträgen
    Schadensersatz bei Kapitalanlagen, Durchsetzung und Abwehr von Ansprüchen
    Plausibilitätsprüfungen

weiterlesen

Interessengebiete

Neben dem Kapitalanlage- und Kapitalmarktrecht gilt das Interesse von Rechtsanwalt Martin Sach allen rechtlichen Themen des Kraftsports sowie dem Strafrecht.

Deutsche S&K Sachwerte Nr. 2 GmbH & Co. KG: Anlagekonzept nicht allein wegen des hohen Renditeversprechens unplausibel!

Das wirtschaftliche Konzept einer Finanzanlage – hier der Deutschen S&K Sachwerte Nr. 2 GmbH & Co. KG – ist nicht allein deswegen unplausibel, weil im Verkaufsprospekt eine Rendite von 13,25% p.a. versprochen wird. Dies hat das Landgericht Ansbach in einem von der Kanzlei iuvaris erstrittenen Urteil entschieden.

Die Deutsche S&K Sachwerte Nr. 2 GmbH & Co. KG hatte in dem von ihr veröffentlichten Verkaufsprospekt eine Rendite von 13,25% p.a. prognostiziert. Die klagenden Anleger waren der Meinung, dass eine solche Rendite mit Immobilieninvestitionen generell nicht erzielbar sei.

Dieser Behauptung war die Kanzlei iuvaris entschieden entgegengetreten. Auch andere Initiatoren hätten mit Immobilienhandelskonzepten nachweislich Renditen von mehr als 12 bis zu sogar 15,5% p.a. erwirtschaftet. Konkrete Anhaltspunkte dafür, dass die Deutsche S&K Sachwerte Nr. 2 GmbH & Co. KG mit ihrem Konzept solche Renditen nicht erzielen könnte, hätten die Kläger nicht dargelegt. Eine optimistische Prognose sei nicht fehlerhaft, wenn die sie stützenden Tatsachen sorgfältig ermittelt worden seien und die Prognose aus Sicht zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung vertretbar sei (BGH, Urteil vom 27.10.2009, XI ZR 337/08).

Dem ist das Landgericht Ansbach gefolgt und hat knapp, aber treffend argumentiert, dass eine Renditeprognose nicht pauschal und ohne Betrachtung der wirtschaftlichen Gegebenheiten als unplausibel beurteilt werden könne; vielmehr hänge der Gewinn, den eine Fondsgesellschaft erzielen könne, von zahlreichen Faktoren ab. Die Kläger hätten nicht substanziiert vorgetragen, warum ausgerechnet die Deutsche S&K Sachwerte Nr. 2 GmbH & Co. KG mit ihrem wirtschaftlichen Konzept keine Rendite in Höhe von 13,25% p.a. hätte erwirtschaften können.

LG Ansbach, Urteil vom 24.08.2017, 2 O 1255/16

Anlagevermittler muss nicht über eingeschränkte Veräußerlichkeit von Anteilen an geschlossenen Fonds aufklären

Ein Anlagevermittler muss seinen Kunden nicht darüber aufklären, dass Anteile an geschlossenen Fonds nicht oder nur zu erschwerten Bedingungen veräußert werden können. Das hat das Landgericht Ansbach in einem von der Kanzlei iuvaris erstrittenen Urteil entschieden.

Der Anlagevermittler ist – anders als der Anlageberater – nicht zur Prüfung der persönlichen und finanziellen Verhältnisse des Kunden verpflichtet und kann deshalb auch dessen möglichen zukünftigen Liquiditätsbedarf nicht absehen. Wenn dem Anlagevermittler ein zukünftiger Liquiditätsbedarf des Kunden nicht nachweislich erkennbar ist, muss er nicht ungefragt auf die Schwierigkeiten bei der Veräußerung eines Fondsanteils hinweisen.

LG Ansbach, Urteil vom 24.08.2017, 2 O 1255/16